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Im Archiv finden Sie sämtliche alten Blog-Einträge und Rennberichte sowie die Ranglisten der einzelnen Derbys.

Seifenkisten-Blog-Archiv

Derby Speicher

Speicher im Appenzellerland war auch dieses Jahr Gastgeber für ein Seifenkistenrennen. Das Derby von Speicher ist bekannt für den extrem steilen Start und die scharfe links Kurve nach der Steilstrecke. Nach diesem spektakulären ersten Teil wird es gemütlicher. Der folgende, längere Teil ist weniger spektakulär. Fordert den Piloten aber nichts desto trotz.

Leider regnete es auch diesen Sonntag im ersten Lauf. Marc mausert sich langsam zum Regenmeister. Er fuhr eine akzeptable Zeit und lag nach dem ersten Lauf auf Platz 25. Fast in den Punkten. Aber, wie meistens, konnte er die trockenen Läufe am Nachmittag nicht zu einer wesentlichen Verbesserung nutzen. Drei Sekunden schneller sind zwar toll, aber wenn die Konkurrenz zehn Sekunden schneller wird, reicht es halt nicht. So resultierte am Schluss nur ein enttäuschender 41 Platz. In einer Woche hat Marc nochmals eine Chance. Die letzten beiden Rennen im Tessin stehen an. Und damit auch das Cup-Finale.

2015-09-21 08:20 von Gregor A. Ambühl


Derby Frauenfeld

Die Kantonshauptstadt des Thurgaus war Austragungsort des nächsten Derbys. Und die Strecke hatte es in sich. 16 Promille Gefälle, knifflige und enge Schikanen sowie eine fiese, scharfe Kurve mit Gegensteigung ins Ziel. Als zusätzliche Schwierigkeit erwies sich der "Töggelwald". Soviele Töggel auf einen Haufen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Nach Weisslingen eine echte Wohltat. Auch die Beschilderung war pefekt. Ab der Autobahnausfahrt wurde man präzise geführt. So muss es sein.

Leider begann es schon vor dem ersten Lauf zu regnen und die ohnehin schon schwere Strecke wurde auch noch rutschig. Da musste man kühlen Kopf bewahren und rechtzeitig bremsen. Etliche Fahrer überschätzten ihr Können und flogen in die Botanik. Marc fuhr eher langsam aber sauber und konnte eine akzeptable Zeit im ersten Lauf erreichen. Am Nachmittag begann die Strecke abzutrocknen und das Tempo stieg.

Marc fuhr riskant und wurde mit einer bessern Zeit belohnt. Im dritten Lauf versuchte er alles, fuhr die Schikanen am Limit, teilweise rutschend. Mit massivem Tempoüberschuss brauste er Richtung Ziel. Leider fuhr er die letzte Kurve falsch an und wurde ins angrenzende Maisfeld hinausgetragen. Rennen fertig. Miese Zeit. Schade. Am Schluss reichte es erneut für einen Platz im hinteren Mittelfeld.

2015-09-15 08:19 von Gregor A. Ambühl


Katastrophen-Derby Weisslingen

Zugegeben, Weisslingen hatte es nicht leicht. Vor zwei Jahren waren wir erstmalig in Weisslingen und das Rennen war eine einzige Katastrophe. Nichts war angeschrieben. Suche das Rennen war das Motto. Die Festwirtschaft überlastet, das Rennen eher chaotisch und die Verteilung von Red-Bull-Dosen an Kinder mehr als fragwürdig. Die damaligen Antworten der Organisatoren auf meine freundlichen Vorschlägen zur Verbesserung, liessen nicht gerade Freude aufkommen. 2014 fand das Rennen nicht statt. Gut so, wir hätten nicht teilgenommen.

Und jetzt 2015 eine Neuauflage. Neue Strecke, alles soll besser sein. Das Infoschreiben versprach eine spektakuläre Piste mit schwierigen Schikanen. Das Fazit nach einem weiteren Samstag in Weisslingen: Zurück auf Feld 1 und von vorne beginnen. Die Strecke war dermassen langweilig und uninteressant, wir fragen uns ob die Organisatoren jemals an einem anderen Rennen waren.

Klar, man muss jedem Organisator dankbar für die Durchführung sein. Aber bitte, etwas mehr Anspruch darf doch sein. Also liebe Weisslinger, wenn die Strecke schon nichts hergibt, dann baut bitte eine oder zwei knifflige Schikanen ein, damit die Kinder auch den Kopf brauchen müssen. Eine Strecke, bei welcher man einmal kurz die Bremse antippen muss und sonst einfach sausen kann, bringt nichts und taugt höchstens als Einstiegs-Rennen am Anfang der Saison. . Dann stellt bitte Wegweiser auf, damit man das Rennen auch findet. Planloses umherirren hilft niemanden und verärgert Anwohner und Teilnehmer. Bitte verbessert auch die Festwirtschaft. Wenn ihr schon wisst, dass sicher 70 Fahrer plus Eltern vor Ort sind, dann füllt den Grill vorab. Wenn ihr die Wurst erst nach meiner Bestellung auflegt, kann ich das auch selber tun und im Fahrerlager bleiben. Das erspart mir die Hetze nach dem Mittagessen.

Im weiteren wäre es wirklich sinnvoll, wenn die Kisten nach dem dritten Lauf nochmals ins Fahrerlager transportiert werden. Das erleichtert das Zusammenpacken und Aufräumen ungemein. Zudem ist es eine Zumutung, wenn ich meine Kiste am Ende die halbe Rennstrecke hochschieben muss, nur weil ihr nicht in der Lage seid, die Kisten ein drittes Mal zu transportieren oder im Ziel zumindest genügend Parkplätze zur Verfügung zu stellen.

Und hört endlich auf den Kindern Red-Bull zu verschenken. Es steht nicht umsonst auf Dose, es sei für Kinder nicht geeignet. Solltet ihr diese Punkte verbessern, kommen wir vielleicht wieder. Sonst nicht.

Naja wenigstens war das Wetter gnädig. Leider konnte Marc nicht viel aus der guten Situation herausholen. Schnelle, offene (langweilige) Strecken liegen ihm nicht. Er plazierte sich im Mittelfeld.

2015-09-14 08:17 von Gregor A. Ambühl


Jubiläums-Rennen im Schwendibach

Schwendibach im Berner Oberland ist seit 40 Jahren Austragungsort für Seifenkistenrennen. Und seit 40 Jahren findet jeweils am Samstag Abend das grosse Spaghetti-Fest mit Blumen-Tombola statt. Charmant und lustig. Zum Jubiläum wurde im Schwendibach (man sagt nicht in...) an zwei Tagen Rennen gefahren. Die Strecke ist wohl auch seit 40 Jahren gleich geblieben. Mittlere Länge, mittlerer Schwierigkeitsgrad - engagierter Speaker.

Marc fuhr sehr konstant und konnte seine Zeiten am Samstag nur unwesentlich verbessern. Am Sonntag fuhr er im verregneten 1. Lauf auf Anhieb etwas schneller als am Samstag. Im trockenen zweiten Lauf fuhr er mit viel Risiko, leider wurde es nicht belohnt, ein Dreher war die Folge. Im dritten Lauf gelang dann doch eine weitere Zeitverbesserung. Leider noch weit entfernt von den ganz guten Fahrern. .

2015-08-24 14:20 von Gregor A. Ambühl


GP Rossau

Der traditionelle GP von Rossau ist normalerweise eine Hitzeschlacht. Doch heuer regnete es beständig. Einzig die Mittagspause und der zweite Lauf waren einigermassen trocken. Dem Rennverlauf schadete der Regen nicht. Die anspruchslose, schnelle und kurze Strecke wurde durch den Regen aufgewertet. Der Rennverlauf spannender. Natürlich mögen wir schönes Wetter, aber der Seifenkisten-Rennsport findet im Freien statt.

Marc fuhr drei verhaltene Läufe, er mag keinen Regen. Erst im letzten Lauf drehte er auf und musste prompt seinen Lauf wiederholen - auf den Vordermann aufgefahren! Trotz der guten Zeit im dritten Lauf blieb am Ende nur ein Platz im Mittelfeld.

2015-08-18 14:19 von Gregor A. Ambühl