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Seifenkisten-Blog-Archiv

Vorschau: Tschiertschen

Was Monaco für die Formel 1 ist, dass ist Tschiertschen für die Seifenkistenfahrer. Eines der spektakulärsten Rennen, jedenfalls bisher. Dieser "Werbefilm" für das Rennen am 21. Juni 2015 zeigt wieso:

2015-06-03 13:10 von Gregor A. Ambühl


Das Baumstamm-Rennen in Veltheim

Das Derby in Veltheim ist bekannt oder besser berüchtigt durch seine Baumstämme als Streckenbegrenzung. Und wie immer, amtet die erste Schikane als Königsmacher. Wer diese Schikane falsch fährt oder verschätzt, hat verloren. So auch Marc. Im ersten Lauf konnte er seine Kiste durch beherztes reissen am Steuerhorn noch retten, doch das Limit der Schikane war bereits erreicht. Seine Zeit lies aufhorchen, nach dem ersten Lauf war er im vorderen Mittelfeld klassiert.

Der zweite Lauf. Marc hat diese Saison Feuer gefangen und greift vermehrt an. Er will alles und leider oft zuviel. So auch hier. Wieder bremst er vor der Schikane zuwenig, kann sich aber noch retten. Doch in den nachfolgenden Schikanen reicht es nicht mehr, er verliert viel Zeit und kassiert drei Strafen. Den Lauf kann man abschreiben. Vielleicht wird der dritte besser.

Leider nein. Schon im Slalom nach dem Start hört man die Räder über den Asphalt kratzen, zu starke Lenkeingrife, Geschwindigkeit- und Zeitverlust. Die Laufzeit ist zwar besser als im zweiten, aber seine gute Zeit aus dem ersten Lauf holt er nicht mehr ein. Schade, dass wirft ihn weit zurück. Weit hinter seinen Möglichkeiten.

Bis Obersaxen müssen wir üben. Feiner fahren, lockerer steuern und enge »Nägeli-Schikanen« üben. Aber trotz des schlechten Abschneidens dürfen wir zufrieden sein. Marc ist motiviert und will nach vorne. Und dem darf Respekt gezollt werden.

2015-06-01 11:37 von Gregor A. Ambühl


Heimspiel in Buchs: ein Streichresultat für Marc, SM Qualifikation von Angela

Die Erwartungen waren gross. Endlich mal eine gute Plazierung am Heimrennen in Buchs war angestrebt. Ein Platz unter den ersten 30 sollte machbar sein. Material, Fahrer und mentale Ebene perfekt vorbereitet. Trockenes, nicht zu heisses Wetter. Das sollte doch endlich mal klappen.

Erster Lauf. Marc hat die undankbare Startnummer 1. Es ist eine Ehre als Einheimischer mit Startnummer 1 ins Rennen gehen zu dürfen, allerdings lastet auch eine gewisse Erwartung an der Startnummer 1. Du bist der erste der fährt. Deine Zeit ist Massstab für die nachfolgenden. Von der Startrampe kann kein Vorfahrer beim einfahren in die erste Schikane beobachtet werden. Ein hartes Los. Marc hielt stand und fuhr mit 1:06 eine akzeptable Zeit. Die besten fuhren Zeiten von 59:37 bis 1:02, also nicht mehr so weit weg wie früher. Analyse nach dem ersten Lauf, da ist noch was zu holen. Da und dort etwas später bremsen und es sollte passen.

Zuerst durfte aber noch die grosse Schwester fahren und fuhr mit 1:31 zwar keine Top-Zeit, aber eine respektable Zeit für einen Anfänger. Angela hat erst drei Rennen gefahren, Marc schon deren 38. Noch vor dem Mittagessen mussten die Räder gewaschen und gefettet werden. Der Ehrgeiz in Marc war geweckt.

Der zweite Lauf. Marc fuhr energisch und kämpferisch. Zu schnell für die berüchtigte obere Schikane. Ein heftiger Dreher. Resultat nur noch eine 1:13er Zeit. Nicht schlimm es kommt noch ein Lauf. Aber leider versank der im Regen, an eine Verbesserung war nicht mehr zu denken und so musste sich Marc leider nur mit Rang 52 begnügen. Schade. Aber so ist es. Streichen, nächstes Rennen.

Angela lief es besser. Im zweiten Lauf verbesserte sie sich massiv und fuhr mit 1.15 eine deutlich schnellere Zeit. Im verregneten dritten Lauf erwischte der Drehteufel auch sie. Am Schluss reichte es für den dritten Rang der regionalen Fahrer und somit zur Qualifikation für die Schweizermeisterschaft in St. Moritz.

2015-05-26 08:33 von Gregor A. Ambühl


Das erste Rennen 2015: Cugnasco-Gerra

Das erste Rennen und dann gleich im Tessin. Das ist doch mal ein Start in die neue Saison. Der offizielle Startschuss viel bereits vor zwei Wochen, doch für uns ging es erst im Tessin los. Die neue Saison brachte gleich einige Neuerungen mit sich. Marc fährt jetzt mit der im letzten Herbst getesteten Profi-Kiste mit Federung. Und unser Renntransporter wurde etwas aufgemotzt und ist nun auch ein Wohnmobil. Ein kleines und feines. Perfekt für Vater & Sohn.

Zum Rennen. Der Grand Prix von Cugnasco-Gerra war zum erstenmal im offiziellen IG-Rennkalender zu finden. Und die Strecke darf definitiv bleiben. Muss bleiben. Anspruchsvoll, spannend und lang. Über zwei Minuten fahrt bieten nicht viele Strecken. An Herausforderungen sind zu erwähnen die kniffligen Schikanen, eine extrem enge Haarnadelkurve und extrem viele »Töggel«. Soviele Leitkegel habe ich bisher selten gesehen. Denn wenigsten gelang ein Lauf ohne Leitekegel-Berührung. Auch Marc hatte seine liebe Mühe mit den vielen Kegeln.

Er fuhr einen starken ersten Lauf und war zur Mittagspause auf Platz 32 rangiert. Im zweiten Lauf gelang eine markante Steigerung und der Platz konnte verteidigt werden. Den dritten Lauf fuhr er nicht mehr so stark und viel auf Platz 33 zurück. Platz 33 von 76 ist ein gelungener Einstand in die neue Saison. Da liegt noch Potential für Verbesserungen vor und, ganz ehrlich, gross geübt und trainiert haben wir vorher nicht. Da gibt’s etliche die sind viel verbissener und ehrgeiziger als wir. M.A.R.C. - Wir fahren aus Freude!

An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön ins Tessin. Es war zwar nicht alles perfekt, aber uns hat es gefallen. Wenn der Kisten-Transport das nächste mal so funktioniert wie er sollte und die Zeiten etwas genauer eingehalten werden, dann passt es. Übrigens, es wird gemunkelt, dass im 2017 die Schweizermeisterschaft in Cugnaso-Gerra stattfinden soll...

2015-05-11 06:31 von Gregor A. Ambühl


Vorschau auf die Saison 2015

Die "neue" Rennkiste ist gerade frisch revidiert und wartet auf die letzten Schrauben, da kommt schon die Vorschau auf das nächste Jahr. Uiuiui, dass wird eine harte, aber auch eine tolle Saison.

Vier Rennen im Tessin, inklusive Cup-Finale! Polenta, Risotto und Merlot... und dann alle vier Bünder-Rennen hintereinander. Lohnt sich fast nicht, dazwischen im Unterland zu arbeiten Zwinkernd. Wenn das so weiter geht, wird das eine tolle Seifenkisten-Saison. Und ein Jahr der Jubilääen: 40 Jahre Schwendibach (inklusive Spagetthi-Plausch), 10 Jahre Gordevio...

Da freut man sich doch gleich noch mehr auf das neue Jahr. 

2014-12-08 20:00 von Gregor A. Ambühl